Das Forum

Das Emder Friedensforum ist ein unabhängiger und überparteilicher Zusammenschluss von Emderinnen und Emdern, die die zunehmende Militarisierung der deutschen Innen- und Außenpolitik ablehnen. Unsere Verfassung verpflichtet dazu, das friedliche Zusammenleben der Völker zu fördern und stellt Handlungen, die es verhindern oder „stören“ – insbesondere Krieg – unter Strafe.

Das Emder Friedensforum veranstaltet jährlich die Emder Friedenstage mit dem Ziel, in der Öffentlichkeit wieder die “Friedensfrage” zu stellen. Die Friedenstage sollen zum Nach- und Hinterfragen anregen und unterdrückten Informationen und gezielten Desinformationen entgegenwirken.

Die Termine für unsere regelmäßigen Treffen können Sie der lokalen Tagespresse entnehmen. Die Mitglieder des Emder Friedensforums freuen sich immer über Unterstützung. Eine Ansprechpartnerin für alle Fragen und Informationen finden Sie unter Kontakt.

Was damals Recht war …

Die Geschichte der Militärjustiz im Nationalsozialismus mahnt uns heute, die Gefahr eines unmoralischen Rechts stets im Auge zu behalten. Was es zu bedenken gilt, “wenn wir in Zukunft die vom Grundgesetz entworfene demokratische Friedensgesellschaft bleiben und keine neue Kriegsgesellschaft werden wollen”, entwerfen Bert Gedenk, Pastor der ev.-reformierten Gemeinde Emden, und Dr. phil. habil. Wolfgang Jahn, Leiter des Ostfiesischen Landesmuseums, in Ihrem Kurz-Dialog “Was damals Recht war…” (PDF), der zur Eröffnung der Friedenstage 2016 verlesen wurde.

Emden und Mayors for Peace

Das Emder Friedensforum unterstütz die Mitgliedschaft der Stadt Emden im Zusammenschluss Mayors for Peace. Eine Stellungnahme hierzu ist die Rede von Bert Gedenk zur Übergabe der Flagge der Mayors for Peace (PDF) vom 24. Januar 2013. Mit der Mitgliedschaft erklärt sich die Stadt Emden den Zielen des Nagasaki-Appells (PDF) zur Abschaffung von Atomwaffen verpflichtet. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Website der Mayors for Peace im Downloadbereich.