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Fasten für eine Atomwaffenfreie Welt beginnt in Emden dieses Jahr

Das politische Fasten mit dem Ziel die Atomwaffen aus Deutschland weg zu bekommen, ist nun seit Jahren Anliegen von Pfarrer Doktor Mathias-W. Engelke, der wie einige andere Aktivisten zu den Gedenktagen „Hiroshima und Nagasaki“ fastet. Dieses Jahr zusammen mit seinem Freund Lothar Eberhardt wird es wieder ein Tag länger sein und die Aktion wird dieses Jahr am 25.7.2021 in Emden starten und läuft bis zum 9. August!

 

Sonntag, 25. Juli

vormittags

Gottesdienst mit dem Friedensforum

nachmittags

Aufbau der Fastenzelte im Stadtpark

20.15 Uhr

Andacht zum Gedenken an Opfer des Hiroshima-Atombombenabwurfs

 

Montag, 26. Juli

8.15 Uhr

Andacht zum Gedenken an Opfer des Hiroshima-Atombombenabwurfs

am Nachmittag evtl.

Schweigezeit für ein atomwaffenfreies Deutschland in Europa

20.15 Uhr

Andacht zum Gedenken an Opfer des Hiroshima-Atombombenabwurfs

Dienstag, 27. Juli

8.15 Uhr

Andacht zum Gedenken an Opfer des Hiroshima-Atombombenabwurfs

mittags

Abbau und Umzug nach Köln

 

 

Weitere Informationen und Hintergründe kann man hier finden:

https://fastenkampagne.blogspot.com/

https://www.pressenza.com/de/2020/08/gedenktage-in-buechel-2-0/

 

 

14. Emder Friedenstage vom 9.9. – 23.9.2021

Es finden im Rahmen der Emder Friedenstage folgende Veranstaltungen statt dieses Jahr, der Eintritt ist wie immer frei.

-> Jeweils 19:30 Uhr am Donnerstag

9.9. Major a.D. Florian Pfaff – Kampfdrohnen für die Bundeswehr?

16.9. Reinhard Lauterbach – Europäische Sicherheitspartnerschaft statt „Krieg“ mit Russland

23.9. Alexander Vendt – Atomausstieg mit Lücken?

 

 

Hiroshima Gedenktag am 6. August 2020

Im Ökowerk der Stadt Emden fand am 6.8. eine Gedenkveranstaltung statt bei der die Atombomben Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki thematisiert wurden…

Es wurde ein kulturelles Rahmenprogramm geboten.

 

Pressemitteilung des Friedensforums zum Hiroshima Gedenktag 6.8.2019

Pressemitteilung

„Der bedrohte Frieden“ – so titelte die Künstlerin Zahra ShahAli ihr Objekt, das am Hiroshimatag auf der „Friedenswiese“ in Büchel ca. 100m entfernt vom Fliegerhorst aufgestellt wird. Dort befinden sich bereits andere Friedensmerkmale und Symbole, z.B. von IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg), ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen), dem internationalen Workshop Mutlangen und anderen Friedensgruppen. Das Kunstwerk (die Taube durchbricht den Stacheldraht) ist ein Symbol der Hoffnung und Gewissheit, dass die Kraft des Friedens auch stärkste Hindernisse überwinden kann.

Das Friedensforum Emden konnte Zahra ShahAli für das Projekt gewinnen. Zusammen mit einigen Helfern des zur Zeit stattfindenden Friedenscamps, an dem auch Mitglieder des Friedensforums teilnahmen, wurde das Friedenssymbol geschaffen. Es ist dem Friedensforum wichtig, in diesem Jahr durch dieses Mahnmal auf die permanente Verletzung des Friedensgebotes der UNO zu verweisen und die Bedrohung allen Lebens auf unserer Erde durch Atomwaffen bewusst zu machen. Die „Weltuntergangsuhr“ wurde von den Atomwissenschaftlern auf 2 Minuten vor 12 gestellt. Trotzdem üben deutsche Soldaten in Büchel täglich den Abwurf der dort lagernden 20 Atombomben, welches einen Verstoß gegen den 2+4-Vertrag, gegen den NPT-Vertrag und das humanitäre Völkerrecht ist. Angesichts der Gefahren ist es dringend notwendig, dass die Stadt Emden den Städteappell von ICAN unterschreibt und die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag ratifiziert.

 

Was damals Recht war …

Die Geschichte der Militärjustiz im Nationalsozialismus mahnt uns heute, die Gefahr eines unmoralischen Rechts stets im Auge zu behalten. Was es zu bedenken gilt, „wenn wir in Zukunft die vom Grundgesetz entworfene demokratische Friedensgesellschaft bleiben und keine neue Kriegsgesellschaft werden wollen“, entwerfen Bert Gedenk, Pastor der ev.-reformierten Gemeinde Emden, und Dr. phil. habil. Wolfgang Jahn, Leiter des Ostfiesischen Landesmuseums, in Ihrem Kurz-Dialog „Was damals Recht war…“ (PDF), der zur Eröffnung der Friedenstage 2016 verlesen wurde.

Emden und Mayors for Peace

Das Emder Friedensforum unterstütz die Mitgliedschaft der Stadt Emden im Zusammenschluss Mayors for Peace. Eine Stellungnahme hierzu ist die Rede von Bert Gedenk zur Übergabe der Flagge der Mayors for Peace (PDF) vom 24. Januar 2013. Mit der Mitgliedschaft erklärt sich die Stadt Emden den Zielen des Nagasaki-Appells (PDF) zur Abschaffung von Atomwaffen verpflichtet. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Website der Mayors for Peace im Downloadbereich.