Ukraine – Die Waffen nieder oder Neuauflage des Kalten Krieges? (13.10.14)

Vortrag und anschließende Diskussion mit Andreas Zumach

Montag, 13. Oktober 2014, 19:30 Uhr, VHS-Forum, Eintritt frei

Am Ukraine-Konflikt entscheidet sich, ob es 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer endlich zu einem gedeihlichen Zusammenleben zwischen den EU-Staaten und Russland im Gemeinsamen Europäischen Haus kommt – oder ob der 1989 angeblich beendete Kalte Krieg in neuer Form und mit neuen Gefahren wiederkehrt. Die Verantwortung für die Entscheidung über die Zukunft auf dem eurasischen Kontinent liegt vor allem im Westen, aber auch in Moskau, wie Zumach durch seine Analyse der Vorgeschichte dieses Konfliktes aufzuzeigen versucht.

Andreas Zumach

Andreas Zumach

Der Journalist und Publizist Andreas Zumach arbeitet auf den Gebieten des Völkerrechts, der Menschenrechtspolitik, der Sicherheitspolitik, der Rüstungskontrolle und internationaler Organisationen. Er arbeitet am europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf als Korrespondent für Printmedien, sowie für deutschsprachige Rundfunkanstalten. Bekannt wurde er 2003 als Kritiker des dritten Golfkrieges. Schon in den 1970er-Jahren hat er sich in so genannten Dritte-Welt-Gruppen, insbesondere zum südlichen Afrika, engagiert. Im Jahr 2009 wurde ihm der Göttinger Friedenspreis verliehen.