Die Kriege im 21. Jahrhundert – Kampf um Rohstoffe, Menschenrechte, Machtgewinn – und wie sie zu verhindern wären

Andreas Zumach, Journalist im europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf, Vortrag mit anschließender Diskussion

Die Auslandseinsätze von Bundeswehr und NATO, offiziell nun auch zur weltweiten Sicherung von Rohstoffquellen und westlichem Wohlstand, zeigen, dass wir schon lange nicht mehr in einer „Nachkriegszeit“ leben, sondern inmitten einer neuen Dynamik kriegsfördernder Machtspiele unserer Regierungen und der internationalen Gemeinschaft. Klimawandel, Wassermangel und Ressourcenknappheit machen unzählige Menschen zu Flüchtlingen. Der deutsche Journalist Andreas Zumach, Träger des Göttinger Friedenspreises und Experte für Völkerrecht, Menschenrechts- und Sicherheitspolitik sowie Rüstungskontrolle, wird der Frage nachgehen, wie wir den anstehenden Konflikten kreativ und politisch begegnen können, ohne in die offene Falle eines neuen Welt- oder Dauerkrieges zu tappen.

Mittwoch, 12. September 2012, 19.30 Uhr , VHS Forum
Eintritt: frei.