Emram Feroz: „Tod per Knopfdruck“

Das wahre Ausmaß des US-Drohnenterrors
Dienstag, 4. September 2018, 19.30 Uhr, Vhs Forum, Eintritt frei

Seit Beginn des „War on Terror“ gehören US-Drohnenangriffe in Afghanistan, Irak, Pakistan und vielen anderen Ländern zum Alltag. Allein in seinem letzten Amtsjahr autorisierte Friedensnobelpreisträger Barack Obama den Abwurf von 26.172 Bomben. Über die Opfer wird weitgehend geschwiegen, es seien alles „Terroristen“ gewesen. Ohne die Nutzung der US-Militärbasis in Ramstein -insbesondere der Sateliten-Relais-Station – wäre der Drohnenkrieg nicht möglich.
Emran Feroz, einer der weltweit am besten informierten und furchtlosesten Journalisten hinsichtlich der Berichterstattung und Analyse sämtlicher Aspekte der außergerichtlichen Tötung tausender, zumeist unschuldiger Menschen, recherchierte in den Kriegsregionen, vor allem in Afghanistan. Er wird über das Schicksal der Überlebenden von Drohnenangriffen und die ethischen Zweifel ehemaliger Drohnenpiloten berichten. Ebenso wird er die Verantwortung Deutschlands, die Rolle der Geheimdienste und der Medien bei diesem Mordprogramm thematisieren.

Emram Feroz ist Journalist und Buchautor und Initiator des „Drone Memorial“, einer virtuellen Gedenkstätte für zivile Drohnen Opfer.