Martin Rambow: „Kein Geld für Krieg“

Zivilsteuer statt Militärsteuer
Dienstag, 25. September 2018, 19.30 Uhr, Vhs Forum, Eintritt frei

„Niemand darf gegen sein Gewissen gezwungen werden, durch Steuern und Abgaben zur Finanzierung von Militär und Rüstung beizutragen. Statt dessen ist die Verwendung dieser Zahlungen für zivile Aufgaben sicher zu stellen.“ lautet die zentrale Forderung des bundesweiten „Netzwerk Friedenssteuer“.

Seit 1983 setzen sich wieder verstärkt Menschen in Deutschland und anderen Ländern für die Schaffung eines Zivilsteuer-Gesetzes ein, das es jedem Steuerpflichtigen ermöglicht seinem Gewissen zu folgen und selbst zu entscheiden, ob seine Steuern für zivile Aufgaben oder zur Kriegsführung verwendet werden sollen. In Anbetracht des NATO-Beschlusses, die Rüstungsausgaben auf 2% des BIP, d.h. auf mindestens 70 Mrd. zu erhöhen, wäre ein Zivilsteuer-Gesetz dringend nötig.

Die beiden Referenten werden einen solchen Gesetzentwurf vorstellen und Handlungsmöglichkeit aufzeigen.

Martin Rambow (Pastor i.R.) und Gerlinde Rambow arbeiten in Weimar aktiv in der AG „Steuern zu Pflugscharen“ mit, die zum Netzwerk Friedenssteuer gehört.