SOS for Human Rights

Aufführung des Grips Theaters Berlin

Die Außengrenzen der Europäischen Union sind für Migranten geschlossen. Flüchtlinge aus Entwicklungsländern und Kriegsgebieten, die sich auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben in Richtung Europa aufmachen, kommen auf dem Weg durch die Wüste oder über das Meer oft ums Leben; sie werden manchmal nicht gerettet, weil Helfer die Kriminalisierung fürchten müssen.
Im Zentrum des Stückes stehen drei Figuren: Jamila (13), Naiska (16) aus Ghana und Kerim (17) aus Afghanistan verlassen aus unterschiedlichen Gründen ihr Land, erleiden Schiffbruch und begegnen sich zufällig auf einer Insel im Mittelmeer. Ihre persönlichen Geschichten des Hoffens und Scheiterns, ihr Kampf ums Überleben lassen die Hoffnung auf eine bessere Welt jedoch nicht sterben.

Montag, 19. September 2011, 11.45 Uhr
Neues Theater, Eintritt: 4 Euro (geschlossene Schulvorstellung)