Todesstaub

Dokumentarfilm-Vorführung und Diskussion mit dem Regisseur Frieder Wagner

Nach dem zweiten Golfkrieg 1991, entdeckt der Arzt Dr. Horst-Siegwart Günther unbekannte Krankheitssymptome bei ehemaligen Soldaten und schwere Missbildungen bei neugeborenen Kindern in der Region. Ähnliche Symptome findet er später auch in Bosnien und im Kosovo. Sein Verdacht bestätigt sich schnell: Radioaktive Munitionsreste erzeugen einen gefährlichen Staub, der mit dem Wind weiterverbreitet wird. Verantwortlich für das Leid von Soldaten und Zivilpersonen ist die Verwendung von Uranmunition durch die Nato und das Pentagon. Die Wahrheit über die Geschosse wird bis heute vor der Öffentlichkeit verschwiegen, denn die furchtbaren Folgen westlicher Militäraktionen sind für die Verantwortlichen ein unbequemes Thema.

Mittwoch, 9. September 2009, 20:00 Uhr
VHS-Forum, Eintritt: 3,50 EUR